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in.power GmbH handelt erstmals EEG-Strom an der Börse
Sinnvolle Ergänzung zum regenerativen Kombikraftwerk. Für das in.power-Team begann der heutige Tag ausnahmsweise mal mit „Frühstücksfernsehen der besonderen Art“. Die Pressekonferenz zur Vorstellung des ersten regenerativen Kombikraftwerks der Firmen Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon wurde via Internet live in den Mainzer Büroräumen mitverfolgt. Der Geschäftsführung und den Mitarbeitern der Mainzer in.power GmbH ist dieses Thema nicht fremd. Bereits seit eineinhalb Jahren arbeitet das Team intensiv auf diesem Gebiet und vollzog als Branchenprimus planmäßig in der letzten Woche zum 1. Oktober 2007 den ersten EEG-Strom-Handel an der Leipziger Strombörse.
„Die heutige Pressekonferenz zum Kombikraftwerk hat uns eindrucksvoll bestätigt, dass wir mit unserer Unternehmensausrichtung auf dem richtigen Weg sind, die erneuerbaren Energien in Deutschland zukünftig noch wettbewerbsfähiger zu machen“ äußerte sich Josef Werum, Mitgründer und Geschäftsführer der in.power GmbH. Ziel von in.power ist der Aufbau eines großen, virtuellen Kraftwerks aus Erneuerbaren und umweltfreundlichen Energien in Deutschland und die Realisierung von zusätzlichen, innovativen Vermarktungsstrukturen neben der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung. Das Unternehmen hat in diesem Zusammenhang den Börsenhandel an der Leipziger Strombörse, der sog. European Energy Exchange (EEX) vorbereitet und erstmals zum 1. Oktober 2007 planmäßig vollzogen. In der ersten Handelswoche wurden bereits alle vier erneuerbaren Energieformen „Wind, Wasser, Biomasse und Photovoltaik“ exemplarisch gehandelt.
„Wir entwickeln zur Zeit Marktmodelle und Managementtools, die für den notwendigen Umbau der deutschen Energiewirtschaft elementar werden – und dabei helfen, die Zukunftsenergien im stärkeren Maße zu integrieren und alle zusätzlichen Möglichkeiten des liberalisierten Strommarktes auch für die Erneuerbaren zu nutzen. Gerade hier müssen noch Markteintrittsbarrieren für neue, konzernunabhängige Unternehmen weiter abgebaut werden“, so Werum.
Hintergrund in.power GmbH will die Erneuerbaren Energien für einen großflächigen Einsatz – bis hin zur bundesweiten Vollversorgung - einsetzbar machen und entwickelt die hierfür notwendigen Strukturen. Im ersten Schritt werden Managementkonzepte für dezentrale, regenerative und umweltfreundliche Erzeugungsanlagen erstellt, und diese in einem so genannten „virtuellen Kraftwerk“ messtechnisch erfasst und „virtuell“ zu einer großen Einheit zusammen geschaltet. Es gibt beispielsweise in Deutschland bereits ca. 20.000 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung größer 21.000 MW. in.power GmbH beabsichtigt einen Großteil dieser Erzeugungskapazität im in.power energy network zu vereinen und somit einen neuen unabhängigen Anbieter auf der Erzeugungsseite aufzubauen.
Hierzu wurden im zurückliegenden Jahr alle Vorarbeiten geleistet, die bereits zum 1. Juli 2007 in die Börsenzulassung als Spotmarkthändler an der EEX mündeten. in.power GmbH verfügt über drei ausgebildete und zugelassene Börsenhändler und Bilanzkreise in allen vier Regelzonen. Seit dem 1. August 2007 wird im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojektes nochmals die Praxistauglichkeit aller notwendigen Prozesse überprüft. Hierzu findet eine enge Zusammenarbeit mit unabhängigen Anlagenbetreibern im „in.power energy network“ statt.
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